Kategorie: Allgemein

  • White Sands

    White Sands

    Heute haben wir 332 Meilen zurückgelegt, das sind 534 Kilometer. Puha. Aber nun haben wir hoffentlich die längsten Etappen erstmal hinter uns. Zum Abschluss der langen Fahrt waren wir im White Sands Nationalpark. Wir sind also jetzt schon in New Mexico und somit wieder in einer anderen Zeitzone. Auch das Tanken wird etwas billiger, Kalifornien ist usa-weit am teuersten. Nun liegen wir bei 3,99 $ pro Gallone Benzin, das sind ca. 0,90 € pro Liter. Nun verbraucht der Falke so bummelig 30 Liter auf 100 Kilometer…. Es rechnet sich also nicht so ganz, auch wenn Benzin hier erheblich günstiger als in Deutschland ist.

  • Wyatt Earp

    Wyatt Earp

    Wer wissen möchte, wo die Geschichte von Wyatt Earp seinen Verlauf nahm, sollte nach Tombstone, Arizona fahren. Dort findet man eine Westernstadt, in der dreimal täglich das 30 Sekunden andauernde Abknallen der bösen Cowboys (Gunfight at O.K. Corral) aufgeführt wird. Natürlich geht das Publikum voll mit, buht, wenn der Bösewicht auftaucht und jubelt , sobald die Gesetzeshüter rund um Wyatt Earp auftauchen. Skurril, aber äußerst unterhaltsam. Fun Fact: Kevin Kostner erhielt für seine Rolle in dem Film „Wyatt Earp“ aus dem Jahr 1995 die goldene Himbeere.

    Vor der Show kann man schon das Hörspiel hören
    Nu is he ok all doot
  • Driving and Surprise

    Driving and Surprise

    Eigentlich war heute ein reiner Reisetag Richtung Süden geplant. Von LA ➡️ Phönix für einen Zwischenstopp Richtung Texas. Beim Stöbern durch den Reiseführer haben wir dann eine kleine Ghost Town namens Goldfield entdeckt und dachten, da fahren wir mal hin. Beim weiteren lesen entdeckten wir dann, das dort die Historische Route 88 lang führt. Was für eine wunderbare Überraschung. Schönste Felsformationen, ein See mitten im Canyon und sehr kurvenreiche Straßen (Tanja sagte sehr oft“Oh oh oh, OH), aber der Falke hat uns sicher durch die Berge geführt. Jetzt sind wir auf einem traumhaften Campground mitten in den Bergen.

    Wir haben übrigens um 17:29 Uhr (local time) 31 Grad. Ein Traum.

    Fußnote von Tanja: Oh ja ich habe oft Oh oh oh gesagt.

    Ach immer fliegt dieses Objekt durchs Bild
  • Where the streets have no name

    Where the streets have no name

    Als wir dann doch den Eingang zum Joshua Tree NP finden (Dorie lässt grüßen), müssen wir U2 hören. Es geht gar nicht anders. Der NP ist so schön: riesige Steine, dazwischen Joshua Trees und Kakteen. Zum ersten Mal stehen wir auf einem Campingplatz im Nationalpark und es ist einfach toll. Wir haben eine kleine Nische mit Feuer-, Grill- und Sitzplatz direkt vor einem Felsen. Zurecht heißt der Campground „Jumbo Rocks“. Nach einem schönen Sonnenuntergang geht es früh zu Bett.

    Joshua Tree
    Der Falke
    An der San Andreas Verwerfung – nordamerikanische Platte trifft auf pazifische Platte
    Sonnenaufgang am CG
    Cholla Kakteen
  • One Boss, no Kings oder Hope over fear

    One Boss, no Kings oder Hope over fear

    Was für ein Konzert: als wir beim Kia-Forum in Inglewood ankommen, sehen wir schon sehr viele Menschen, die Shirts mit der Aufschrift „No Kings, one Boss“ tragen. Außerdem kleine Buttons mit einer orangenen Fönwelle und der Aufschrift FDT. Das fängt ja schon mal sehr gut an. Und es bleibt politisch und sehr energiegeladen.

    Der Boss begrüßt uns mit einem deutlichen politischen Statement, dann folgt das erste Lied „War“: War – what is it good for? Absolutly nothing. Der Boss und die Band spielen Song auf Song ohne Unterbrechung. Der Mann ist eine Maschine. Zwischendurch erzählt er von Minneapolis, von seinem Frust darüber, wie sehr sich sein Land verändert hat. Von seinem Entschluss, davon zu reden. Er ermuntert alle, den Mund aufzumachen und zu protestieren. Nur dann könnte es dem Clown in Washington an den Kragen gehen. Zum Schluss „God bless you and God bless America.“ Mehr geht nicht. Wir sind uns einig: es war einfach ein unglaublich bewegender Abend.

  • Ein Tag LA

    Ein Tag LA

    Für heute haben wir eine deutschsprachige Tour durch LA gebucht. Um 8.30 Uhr holt Dennis uns vom Campingplatz ab und wir erleben – wieder mal – einen tollen Tag in LA. Was für eine abwechslungsreiche Stadt! Von Downtown über das Griffith Observatorium, weiter zum Walk of Fame, Farmers Market, Beverly Hills und schließlich Venice Beach. Unser Fazit: LA gefällt uns sehr, eigentlich bräuchten wir hier mehr Zeit. Dass jeden Tag die Sonne scheint und es schon locker 25 Grad sind, trägt sicher dazu bei. Aber allein die etlichen Filmlocations und die großen Namen vor dem Chinese Theatre oder auf dem Walk of Fame – es toucht uns.

    LA Central Station, Drehort „Catch me if you can“
    Verfolgungsjagd am Tunnel auf dem Weg zum Griffith Observatorium, Drehort „Zurück in die Zukunft“
    Daniel Radcliff, Emma Watson und Rupert Grint haben sich vor dem Chinese Theatre verewigt
    Da schließt sich der Kreis zu unserer Reise 2024: Forrest Gump läuft und läuft und läuft u.a. bis nach Santa Monica
    Erkannt? Die Lobby des Beverly Wilshire: „Pretty Woman“, der Rodeo Drive beginnt tatsächlich direkt gegenüber
    O nein, ich beginne, Fotos vom Essen zu posten, aber es geht um unseren Mut, kulinarisch etwas auszuprobieren. Tacos am Farmers Market
  • Ostern in LA

    Ostern in LA

    Wir erleben gerade ein Osterfest der ganz anderen Art. Auf allen Campingplätzen, auf denen wir sind, wird Ostern gefeiert. Die Familien sitzen mit Freunden zusammen. Man kann einen Osterparcours bestreiten. Es gibt natürlich Barbecue und man sitzt sehr gesellig zusammen. Rund um die Wohnmobile wird dekoriert, mehr oder weniger geschmackvoll.

    Wir nutzen den Osternachmittag, um unsere Füße in den Pazifik zu halten. Unser Campingplatz in LA liegt direkt am Pazifik (und am Flughafen). Dann gibt es natürlich auch für uns ein Barbecue und einen schönen Sonnenuntergang.

  • Mr. Gorbarchev, tear down this wall!

    Mr. Gorbarchev, tear down this wall!

    In der „Ronald Reagan Presidental Library“ gab es heute für uns zusätzlich zu einer gehörigen Portion Patriotismus viele Eindrücke aus den 80er Jahren, als Mr. Reagan Präsident der USA war. Wir machen uns doch auch gut als Präsidentin/Präsident, oder?

    Ein Stück der Berliner Mauer und dazu der Mauerfall aus amerikanischer Sicht – sehr spannend.

    Anschließend fuhren wir das letzte Teilstück des Pazifik-Highway Richtung Santa Monica. Atemberaubend der Blick auf den Pazifik, erschütternd die Zerstörung durch das Feuer im Januar 2025.

    Übrigens: wir wünschen frohe Ostern! Das Bild zeigt ein Ei, das beim traditionellen „White House Easter Egg Roll“ während Reagans Präsidentschaft im Einsatz war….

  • California Dreaming…

    Ja, auch das Death Valley liegt in Kalifornien, aber irgendwie fühlt es sich erst heute so an: nach einem wunderschönen Sonnenaufgang im Death Valley ging es bergauf und bergab quer durch Kalifornien. Nun sind wir für zwei Nächte in der Nähe von LA auf einem Campingplatz mit Waschmöglichkeit. Programm ist noch nicht geplant, auf jeden Fall werden wir einige Ausschnitte aus Star Wars Episode 4 gucken müssen.

    Knapp 500 Meilen sind wir schon gefahren
  • Star Wars im Death Valley

    Star Wars im Death Valley

    Der Blick auf Mos Eisley. Die Stadt muss man sich ein bisschen denken.

    Kaum zu glauben, aber hier sind C3PO und R2D2 auch schon gewesen.
    Na schau an, der Millenniumsfalke ist auch durchs Bild geflogen.

    Was für ein großartiger Tag in Death Valley.