..Mit Museumsbesuch in Buffalo. Die Museen sind schon skurril.



Außerdem haben wir eine Zimtrolle gekauft. Die gibt es gleich zum Nachtisch.
Dann waren wir am Pool, haben gegrillt, viel gelesen und Podcast gehört. Klingt nach Urlaub, oder?
Tanjas und Bernds USA Reise 2026

..Mit Museumsbesuch in Buffalo. Die Museen sind schon skurril.



Außerdem haben wir eine Zimtrolle gekauft. Die gibt es gleich zum Nachtisch.
Dann waren wir am Pool, haben gegrillt, viel gelesen und Podcast gehört. Klingt nach Urlaub, oder?

Dünn besiedelt (2,3 (!) Menschen pro Quadratkilometer), ein bisschen konservativ, irgendwann gab es mal „equal rights“, aber eine wirklich wunderschöne Landschaft.
Wir sind heute von den Thermalquellen weiter nach Buffalo gefahren. Kurz vor uns waren schon Buffalo Bill und Butch Cassidy hier. Ein kleines aber feines Western Städtchen. Hier serviert man Bison Burger. Lecker.

Bekannt ist dieser Ort durch ein Rodeo nur für Frauen. Leider fängt die Saison aber erst später an.
Der Weg durch die Berge war mal wieder spektakulär. Ein bisschen Norwegen durchzogen von Alpenlandschaften.




Wir haben heute wohl auch unseren höchsten Bergpass überquert.

Knapp dreitausend Meter. Tatsächlich konnten wir noch ein bisschen im Schnee spielen.




Hier kommen die versprochenen Fotos der Pools mit dem Wunderwasser.


Tanja (gefühlte 47, ganz ohne Rückenschmerzen, die genau gestern kamen) und Bernd (gefühlte 48, auch ohne Schmerzen) haben heute noch einmal die Verjüngungskur der Mineralienbäder genossen. Dümpeln bei 40 Grad Wassertemperatur, Sonnenschein, dazu ein kühles Getränk und Red Rocks im Hintergrund. Was will man mehr.



Ein Kilometerfazit nach zwei Monaten Roadtrip: 8724 Meilen, das sind knapp 14.000 Kilometer. Das kommte so. Aber es kommt uns gar nicht so vor, als ob wir soviel gefahren wären.

Heute sind wir in Thermopolis (Wyoming). Unser Campingplatz „Fountain of Youth“ klingt schon mal vielversprechend, sodass wir uns für zwei Nächte eingebucht haben. Wir melden uns dann am Montag, ob die Bäder in den heißen Quellen Wirkung zeigen oder wir einfach nur nach Schwefel stinken. Eins ist aber jetzt schon klar, ein wenig unangenehm riecht es schon. Aber nach einer Stunde im warmen Pool merkt man’s auch nicht mehr. Und die Amis, mit denen wir – dümpelnd im Pool – geschnackt haben, schwören, dass es Wunder wirkt.
Morgen kommen Bilder der Location, die einfach schräg und schön zugleich ist.
Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: die heute sehr lange Strecke war landschaftlich schon wieder atemberaubend.




Wie immer am Pool wurden wir mit schöner Musik empfangen. Wer mal reinhören möchte, suche bitte „Let your love flow“ von William Michael Morgan and the Bellamy Brothers. Ansonsten ist auch die Coverversion auf deutsch ganz schön. Und jetzt alle zusammen: „Ein Bett im Kornfeld“. Tanja eskaliert hier schon wieder.

… lebten die Dinosaurier. Und zwar an einem idyllischen Flussbett in Utah in dem Ort Dinosaur. Doch eines Tages – vor ungefähr 150 Millionen Jahren – starben viele der Dinos. Die Natur nahm ihren Lauf, sodass nur noch Skelette übrigblieben. Eine Flut überspülte das Tal der toten Dinos, sodass die Knochen alle durcheinanderwirbelten und sich im Tal verteilten. Dank tektonischer Bewegungen wurde aus dem Flussbett ein Berg und im Jahr 1909 entdeckte Earl Douglas die ersten Knochen.



Heute kann man diese „Wall of bones“ in Dinosaur besichtigen. Und weil wir in den USA sind, hat man um die Mauer (welche ein Berg ist) herum eine Halle gebaut, zu der man mit dem parkeigenen Shuttle-Service vom Visitor-Center aus gefahren wird.





Seit heute wissen wir, wie das so geht mit den Visionen und göttlichen Aufträgen, denn wir waren in der Schalt- und Machtzentrale der Mormonen (natürlich heißt es korrekt „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“)



Nachdem Joseph Smith 1829 die erste göttliche Vision hatte (dargestellt in einem sehr professionellen Film auf einer fast Rundumleinwand), ging es auch recht schnell mit der neuen Religion. Natürlich ist das Ganze heute ein milliardenschweres Unternehmen mit diversen Briefkastenfirmen. Hat uns nicht so gecatcht.
Im Capitol des Staates Utah hingegen war es megaspannend. Man konnte einfach so hineinspazieren und sich vieles ansehen.




Das Symbol für Fleiß, Zusammenarbeit, Ordnung und Gemeinschaft ist der Bienenkorb.

Mittagessen (sehr lecker!) gab es in der Cheesecake Factory. Penny war aber nicht da.

Heute war Fahrtag. Viele Berge, noch einige Red Rocks, kleine Ortschaften und ein Stück Interstate. Nun sind wir in Salt Lake City angekommen und richten uns für drei Nächte auf dem KOA Campingplatz ein.
Heute vor acht Wochen sind wir in Las Vegas angekommen. Daher gibt es heute mal ein Vorher-Nachher-Vergleich.


Uns fällt auf, dass wir sehr erholt und glücklich aussehen. Und so geht es uns auch….

Wir haben gestern Abend festgestellt, dass das letzte Drittel unserer Reise angebrochen ist. Damit wollten wir uns eigentlich nicht auseinandersetzen, mussten aber die ungefähre Route der kommenden vier Wochen festlegen: fahren wir über Denver Richtung Yellowstone oder über Salt Lake City. Der Blick auf die Wetterapp machte die Entscheidung leicht. Morgen geht es Richtung Salt Lake City.
Heute gab es jedoch nochmal ordentlich Red Rocks, Blick auf den Colorado und tolle Scenic Drives. Ein letztes Mal Red Rocks bis irgendwann im Juni auf dem Rückweg nach Vegas.





Wir kommen also wieder…. Und wir kamen wieder. Der Capitel Reef NP lag schon 2024 auf unserer Route, heute haben wir ihn dank des wieder eröffneten Scenic Drives nochmal ganz anders erleben dürfen. Einfach wunderbar.





Auch auf dieser Reise sehen wir wieder Skurriles und Seltsames.
Moab ist ein kleines Städtchen mit ca. 5500 Einwohner:innen. Natürlich führt mitten durch die Stadt eine vierspurige Straße, auf der die Fahrzeuge aller Art durch den Ort brettern. Direkt neben dieser Straße befindet sich der Campingplatz-Pool. Warum auch immer, schwimmen die Amis nicht im Pool, sondern stehen mit einem Getränk (selbstverständlich in einer Kühlmanschette steckend) in der Hand am Beckenrand oder dümpeln in einem Schwimmring vor sich hin.
Was man alles zum Campen mitnehmen kann: mehrere Grills bzw. Smoker, etliche mit Eiswürfeln gefüllte Kühlboxen und bisher am eindrucksvollsten: eine aufblasbare Hüpfburg. Selbstverständlich hat man neben dem Pickup, der den Wohnwagen zieht, noch ein Motorrad/Fahrräder/Geländewagen oder anderes Fahrzeug dabei.
Morgens, mittags und auch mal abends duftet es nach gebratenem Speck, den man auf der Kochplatte vor dem Wohnmobil zubereitet. Bacon scheint die Lieblingsspeise der Camper:innen zu sein.
Vor dem Sanitärhaus auf dem Campingplatz gibt es gern mal Parkplätze. Warum? Naja, damit man den weiten Weg zur Toilette nicht laufen muss, ist doch klar.
Und wenn man abends am Lagerfeuer sitzt, läuft selbstverständlich nebenbei der Fernseher. Dass dieser ein Außenfernseher am Wohnmobil ist, ist ja klar.
Soweit so gut. Wir gehen jetzt in die Stadt und trinken Margaritas.

Diese Frage amüsierte uns nun fast zwei Jahre. Sie wurde uns 2024 von einem Amerikaner im Arches NP in Moab (Utah) gestellt. Denn, wenn an dem Weg keine Felsbögen sind, muss er da ja auch nicht hinlaufen. So nämlich.
Heute sind wir also wieder in Moab, auf demselben Campingplatz (Sun Outdoors Moab) wie vor zwei Jahren und das an dem Wochenende, wo es richtig abgeht. Montag ist Memorial Day. Das lange Wochenende läutet die Saison ein und bietet Gelegenheit für Ausflüge, Familienfeiern und Kurztripps. Also dachten wir uns, wir gehen mitten ins Getümmel. Mal gucken, wie es wird. Der Campingplatz ist voll, die Stadt auch und es sind unglaublich viele Menschen unterwegs.
Und das alles, nachdem wir gestern im Canyonlands NP geschlafen haben. In völliger Ruhe.



Und jawohl, there are any arches:



In Deutschland wird dieses Wochenende Pfingsten gefeiert. Von daher wünschen wir an dieser Stelle schonmal frohe Pfingsten!