Wer den Film „Rush Hour“ gesehen hat, weiß jetzt Bescheid. Heute mussten wir allerdings eine echte Sicherheitsstufe überwinden, um zum Hoover Dam fahren zu können. Dieser staut seit 1935 den Colorado River, sichert also die Energieversorgung von Las Vegas und darüber hinaus und gehört zur kritischen Infrastruktur, wie man heutzutage so schön sagt. Also mussten wir alle Fenster und Klappen des RVs öffnen und auch das Bad zeigen. Die Frage der Sicherheitsbeamtin, ob wir Waffen dabei hätten, konnten wir guten Gewissens verneinen, obwohl wir vorher bei Walmart waren, wo es diverse Gewehre zu kaufen gibt. Doch dort haben wir nur die Biervorräte (Budweiser für Bernd und Corona für Tanja) aufgestockt, bevor wir ins noch konservativere Utah weiterfahren, wo man ständig seinen Ausweis beim Kauf von Alkohol zeigen muss.
Wie immer, war auch bei dieser Sicherheitskontrolle die Grundstimmung total freundlich und mit dem Tipp, wo wir den Falken gut parken können, wurden wir durchgewunken.
Der Staudamm ist sehr groß. Es heißt, dass man mit dem Beton, der dort verbaut wurde, eine Straße von San Francisco bis New York pflastern könne. Für Menschen mit Höhenangst ist es vielleicht etwas herausfordernd, von der Brücke auf den Staudamm zu gucken.


Nun lassen wir den Tag an dem Stausee, dem Lake Mead ausklingen, den wir mit unserem Jahrespass „America the beautiful“ nutzen können.



Das sind mal gut angelegte 80$: mindestens schon siebenmal war dieser Pass unsere Eintrittskarte zu einem Park oder einem historischen Ort mitsamt Parkplatz, individueller Beratung, Landkarte, kostenlosem Zugang zu Trinkwasser und Nutzung der sanitären Anlagen. Einfach toll!
