
Neben Fressen und gefressen werden hatten wir heute eine neue Erkenntnis: das Leben ist ein Kommen und Gehen. Wo eben noch Berge waren, ist nur einige Millionen Jahre später nichts als rote Erde.

So haben wir es heute im Palo Duro Canyon, Texas, lernen dürfen. Der Canyon ist der zweitgrößte Canyon nach dem Grand Canyon und unglaublich schön. Nicht so schön allerdings ist, dass die Comanchen, Kiowa und Cheyenne im Jahr 1874 in einer großen Schlacht letztlich geschlagen wurden und von da an ihr Dasein in Reservaten in Oklahoma fristeten. Der weiße Mann bekleckert sich nicht nur mit Ruhm in diesem Land.

Wir haben einige kleine Wanderungen unternommen und die Schönheit der Natur bewundert. Heute Nacht schlafen wir hier im State Park auf einem richtig idyllischen Campingplatz.






Morgen geht es wieder auf die Route 66. Als nächster Film nach „JFK“ müsste „Cars“ auf der Liste stehen. Mal schauen. Ist auf jeden Fall etwas leichtere Kost.
Mit unserem Hörbuch „Der erste Sohn“ (gibt es übrigens auch als Serie mit Pierce Brosnam) sind wir fast durch. Ein sehr empfehlenswertes Buch. Auf der Liste der Hörbücher steht nun „Kinder der Freiheit“, was eine gute Ergänzung zu unseren Besuchen der Presidental Libraries wäre. Eigentlich gehört auch „Früchte des Zorns“ auf die Liste, aber bei John Steinbeck muss Tanja immer an den Englischunterricht in der Schulzeit denken – warum nur?
