„Get your kicks on Route 66“

Nun sind wir also in Oklahoma, aber nur kurz. Zum Glück, denn wie Bernd eben nachgelesen hat, gelten hier nochmal strengere Gesetze als in Texas.

Der Büffel spielt für die vielen indigenen Völker in Oklahoma eine wichtige Rolle. Wir haben schon zwei Büffel (oder doch Bisons?) gesichtet.

El Reno heißt unser heutiger Übernachtungsort, liegt westlich von Oklahoma City und ist Teil der Historic Route 66. Bekannt wurde er, weil im Jahr 2013 ein Tornado mit einem Durchmesser von 4,2 km eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Zum Glück hat unser Campingplatz Tornado-Schutzhütten. Das Wetter ist aber auch deutlich besser als Mitte der Woche.

Doch nicht nur das, sondern El Reno ist auch der Ort des „Fried Onion Burger“, der während der wirtschaftlich angespannten Lage in den 20er Jahren des letzen Jahrhunderts erfunden wurde: viel Zwiebeln, wenig Fleisch. Morgen lädt die Stadt zum „Fried Onion Burger Festival Day“, bei dem unter anderem ein 385 Kilogramm schwerer Burger gegrillt wird. Wir hatten heute schon mal einen Burger bei Sid – sehr lecker. Das war aber nur ein Quarter Pounder.

Leider war der Appetit zu groß und wir haben erst nach dem ersten Bissen daran gedacht, ein Foto zu machen

Zur Route 66. Die feiert dieses Jahr ihren 100. Geburtstag. Am 30.4.1926 kam der Name Route 66 für die damals neue Verbindung von Chicago nach LA auf. Hier gibt es dazu Infos: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/100-jahre-route-66-100.html (#Endlich mal good news aus Amerika).

Den Song „Get your kicks on Route 66“ haben wir auf der Fahrt natürlich auch schon gehört. Tanja favorisiert die Version von Chuck Berry, Bernd tendiert zu Nat King Cole.

„If you ever plan to motor west
Travel my way, take the highway that’s the best
Get your kicks on Route 66

It winds from Chicago to L.A
More than two thousand miles all the way
Get your kicks on Route 66.“