Der Zion NP und wir, das ist eine komplizierte Geschichte. 2024 hat er uns nicht so getoucht. Nun haben wir lange überlegt, ob wir überhaupt hinfahren und wenn ja, ob wir die eine Wanderung „The Narrows“ machen möchten. Denn die Wanderung führt durch den Virgin River. Man ist also gut beraten, sich im Bereich Equipment etwas vorzubereiten. Letztlich haben wir entschieden, zum Zion zu fahren, dort auch zu campen und die Wanderung durch den Fluss nicht zu machen. Es gibt ja schließlich auch den tollen Weg durch die Berge und die spannende Fahrt durch einen langen Felstunnel. Leider mussten wir gestern feststellen, dass genau dieser Weg und der Tunnel seit dem 7.6.26 für RV gesperrt ist. Naja, der Park macht es uns halt nicht leicht. Und natürlich sind wir dann doch in den Fluss gestiegen und mit klitschnassen Wanderschuhen wieder zurück zum Campingplatz gefahren, denn Wanderstock und Ersatzschuhe hatten wir im RV gelassen.




Es war herrlich und wir revidieren unsere Meinung: Der Zion NP ist wunderschön.
Der Tag war voller schöner Erlebnisse, da wir heute Morgen in Page nochmal an den Orten waren, die wir gestern vom Colorado aus gesehen haben und heute aus der Vogelperspektive.


Nicht verschweigen wollen wir, dass der Bau des Glen Canyon Damms in den 60er Jahren eine nicht so nachhaltige Idee war. Der daraus entstandene Lake Powell umfasst nur noch 23% seines Volumens, die Stromversorgung in der Region ist akut gefährdet. Dabei gibt es dort sehr viel Sonne und Wind. Naja. Unsere gestrige Guide hat ein Gedicht vorgetragen, wie der Canyon war und durch den Bau des Damms geflutet wurde. Traurig…
Doch nun lassen wir den Tag erstmal ausklingen:


Im übrigen könnte man einen schlechteren Blick vom Campground haben.
